Grabungstiefe allmählich erreicht

Die Grabungen zwischen dem Bürresheimer Hof und der Stadtmauer haben mittlerweile das Niveau der Moseluferstrasse unterschritten. Über die gesamte Baugrube ergab sich ein recht gleichförmiges Bild aus dem Bauschutt früherer Jahrhunderte mit vielen kleinen Anteilen von Scherben aus Krügen, Töpfen oder Ofenkacheln, einigen Münzen, vielen Tierknochen, leider ohne komplette oder herausragende Fundstücke.

In der Baugrube muss mit hohem Aufwand Handarbeit geleistet werden, denn in der beengten Situation der Mauerecken ist kein schweres Gerät einsetzbar. Der Giebel des Bürresheimer Hofes liegt ordentliche 30 Meter über der Grube, was von unten schon ein wenig bedrohlich wirkt. Ein von Hand bedienter Mini-Kran bringt eimerweise den Aushub nach oben. Das dauert Stunden.

Nun geht es um die Bewertung der archäologischen Befunde. Diese wird in den kommenden Wochen vorgenommen. Dann wird sich zeigen, in welcher Weise die Planung an dieser Stelle umgesetzt werden kann, die zwei unterirdische gegen Hochwasser geschützten Technikgeschosse vorsieht und so die Infrastruktur für die darüberliegenden historischen Gebäude herstellen soll.

Baugrube (2)

Baugrube (1)

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