Jetzt schlägt’s 13 am Florinsmarkt

Im Sommer hatte der Augenroller einen Ausfall der Steuerung, wir berichteten darüber. Bei der Reparatur wurden zu den Stundenschlägen auch die Viertelstunden hinzugenommen. Die Koblenzer Gästeführer freuen sich darüber, denn nun können die vielen Besucher der Stadt bei den Führungen viermal so oft den Augenroller und seine Zunge bewundern, die im übrigen von vielen Passanten immer noch als verlängerungsbedürftig angesehen wird. Die Viertelstundenschläge haben aber noch eine andere Auswirkung. Da sich nur eine Glocke im Turm des Alten Kaufhauses befindet, schlägt diese erst im kurzen Takt die Viertelstunden und dann im längeren Abstand die Stunden. Wer das nicht genau versteht, der nimmt nur wahr, dass es in der Tat um neun Uhr morgens am Florinsmarkt schon dreizehn schlägt.

„Dreizehn schlagen“ ist bekanntlich eine alte Redensart für etwas, das nicht sein kann, weil es nicht sein darf. Seltsam nur, dass sich seit einem halben Jahr darüber niemand bei uns beschwert hat! Jedenfalls nehmen wir das Thema für 2016 auf die Liste der baulichen Verbesserungen. So soll nach einer Glocke Ausschau gehalten werden, die sich vom Ton her für die Viertelstunden eignet und nicht nur zum eigenen Stundengeläut, sondern auch zu den Klängen der Kirchen Liebfrauen und St. Florin passt. Im Zeitalter von Funkuhr-gesteuerten Stundenschlägen ertönen sämtliche Glocken der Umgebung synchron, und schliesslich wollen wir keine schrägen Töne in der Altstadt. Wer noch eine passende Glocke im Keller oder auf dem Dachboden hat, kann sich gerne bei uns melden.

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