Portal an der Moselfront vergrößert

Zukünftig soll auch der Gewölbekeller unterhalb des Alten Kaufhauses genutzt werden, möglichst sogar als kleines Stadtmuseum oder Ausstellungsraum. Hierzu wurde der Torbogen von einem örtlichen Steinmetz-Team wieder auf das frühere, wesentlich höhere Maß erweitert und saniert. In den Proportionen fügt sich der Torbogen nun wesentlich besser in die Moselfront des Alten Kaufhauses ein. In wenigen Wochen wird die neue Türanlage eingebaut.

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JJ

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Neue Fenster für das Dreikönigenhaus!

Seit Anfang April werden die neuen Fenster im Dreikönigenhaus von der Firma Brunk aus Kirschweiler eingebaut. Das Montageteam der Firma Brunk kümmert sich sowohl um die umweltgerechte Entsorgung der alten Fenster als auch um das Einsetzen der neuen Fenster in dem Gebäude. Im Hinblick auf den Denkmalschutz des Hauses sind wir darauf bedacht, die historische Optik des Hauses mit zeitgemäßen Materialien zu verbinden.  Wir wollen den traditionellen Charakter und die Ausstrahlung der Architektur des im Barock errichteten Hauses beibehalten. Die doppelt verglasten Holzfenster bieten einen besseren Schallschutz und eine moderne Wärmedämmtechnik. Bei der Farbe der Fenster haben wir uns bewusst für anthrazit entschieden, da es eine gängige Farbe der Barockzeit darstellt.

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Fenster neu alt

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Die Abbrucharbeiten am Florinsmarkt haben begonnen…

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Bauarbeiten am Florinsmarkt schreiten jeden Tag voran.

Gestern, am 01. April 2015, wurden erste Abbrucharbeiten am Bürresheimer Hof von der Firma Bündgen vorgenommen. Der Torbogen des Bürresheimer Hofs wurde vollständig abgerissen. Zukünftig wird dort ein moderner Glastreppenturm die Verbindung der historischen Gebäude sicherstellen. Es entsteht eine wunderbare Kombination von historischen und modernen Elementen. Selbstverständlich sind alle baulichen Veränderungen mit allen beteiligten Behörden des Denkmalschutzes abgestimmt.

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Unter Aufsicht der Landesarchäologischen Außenstelle Koblenz werden wir auf archäologische Funde achten, die sich bei den Ausgrabungen im Innenhof zeigen könnten. Bruchsteinteile werden zum Teil abgetragen und bei Interesse der Koblenzer Stadtbevölkerung zugänglich gemacht. Detaillierte Informationen können Sie der Rhein-Zeitung entnehmen.

Bilder von der Baustelle am Bürresheimer Hof:

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Alle abgebildeten Visualisierungen sind Eigentum des Architekturbüros Jens J. Ternes und sind urheberrechtlich geschützt.

Denkmalschutz

Denkmalschutz des Dreikönigenhauses

Wenn man das Dreikönigenhaus (kurz DKH) einmal von außen betrachtet, dann fällt ein kleines blau-weißes Schild auf der Ecke der Fassade auf.

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Dieses Schild besagt, dass das DKH ein geschütztes unbewegliches Kulturgut ist, laut der Haager Konvention von 1954. Doch was genau ist die Haager Konvention und warum werden manche Gebäude damit gekennzeichnet?

Die Haager Konvention wurde 1954 in Den Haag (daher auch der Name) verfasst und hat das Ziel, Kulturgüter während Kriegen oder bewaffneten Überfällen, zu schützen. Man unterscheidet zwischen beweglichen Kulturgütern (Gemälde, Skulpturen) und unbeweglichen Kulturgütern (z.B. Museen oder Bibliotheken).

In der Konvention steht geschrieben:

„… jede Schädigung von Kulturgut, gleichgültig welchem Volke es gehört, bedeutet eine Schädigung des kulturellen Erbes der ganzen Menschheit, weil jedes Volk seinen Beitrag zur Kultur der Welt leistet…“

Im Jahr 2013 waren in etwa 126 Staaten Vertragspartei der Haager Konvention.

Welt Haager K.

Das Schild wurde 1988 am Dreikönigenhaus angebracht. Zusätzlich wurde eine entsprechende Urkunde im Gebäude ausgehangen. Als Eigentümer ist man verpflichtet, die Schilder und Urkunden so zu platzieren, dass sie für die Öffentlichkeit sichtbar sind. Außerdem ist es für Besucher des Gebäudes interessant zu sehen, dass dieses unter besonderem kulturellen Schutz steht.

Dies ist die Urkunde des DKH

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JJ

Die Bauarbeiten hinterlassen ihre Spuren…

Liebe Leserinnen, liebe Leser, mittlerweile schreiten die Bauarbeiten im Dreikönigenhaus immer weiter voran. Auch das Erdgeschoss nimmt langsam die Gestalt für das Bistro, welches auf der Ecke „Kornpfortstraße“ und „Auf der Danne“ entstehen soll, an. Hier ein Auszug des Grundrisses im Erdgeschoss: Bistro - Ausschnitt

Neben der kleinen Vorbereitungsküche und dem Thekenbereich wird das Bistro auch einige Sitzgelegenheiten bieten. Für die Ausstattung wurde noch keine Wahl getroffen, da wir uns erst für einen Bodenbelag entscheiden müssen. Aktuelle Bilder von der Baustelle:

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Hier kann man schon deutlich erkennen, wo die Theke an der Wand verlaufen wird. Der Boden und die Wand wurden schon für Wasseranschlüsse etc. vorbereitet.

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Das Bistro soll in Zukunft mit einer Glaswand von dem Flurbereich getrennt werden. Dies bietet die Möglichkeit auch von „Außen“ einen Blick in das Bistro zu werfen. Darüberhinaus gelangt mehr Tageslicht vom Bistro in den späteren Eingangsbereich.

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Hier soll sich das Leben unseres Bistros zukünftig abspielen..

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Wo man hier nur eine Plane, diverse Kabel, Bauschutt und einen Baueimer erkennen kann, soll künftig der Aufzug Platz finden. Auch in anderen Etagen wird fleißig gearbeitet..

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JJ